Im Vorschulalter erleben Kinder die Welt mit einer ausgeprägten magischen Sichtweise. Sie glauben, dass ihre Gedanken, Wünsche und Handlungen bestimmte Ereignisse hervorbringen oder verhindern.
Geistige Entwicklung | Körperliche Entwicklung
Am meisten lernt das Kind nach dem Prinzip «Versuch und Irrtum». Seine grössten Erfolge basieren auf seinen eigenen Erfahrungen.
Was Erwachsene als Lärm empfinden, ist für ein Einjähriges Musik. Durch Ausprobieren wie verschiedene Dinge tönen, lernt das Kind eine gewaltige Tonvielfalt kennen und erfährt, wie unterschiedliche Geräusche entstehen.
Körperliche Entwicklung | Geistige Entwicklung
Die beginnende Mobilität eines Kleinkindes erweitert Raum und Möglichkeiten. Beim Ziehen, Stossen, Stapeln oder Greifen trainiert es seine Muskeln und übt verschiedene Fertigkeiten.
Wenn Eltern das Kind mit Spielzeug überhäufen, ist es überfordert. Es probiert alles kurz aus und lässt es gleich wieder liegen. Nur wenn die Auswahl überschaubar ist, entwickeln Kinder eine Beziehung zu ihren Spielsachen.
Im Rollenspiel imitieren Kinder die Welt der Erwachsenen. Dieses «so tun als ob» ist charakteristisch für diese Spielform. Mit Genuss ahmen sie nach was sie beobachten.
Kinder sehen die Welt aus ihrer Perspektive, mit anderen Augen als Erwachsene. Um zu erfahren, wie die Dinge aus Kindersicht aussehen, kann man ab und zu in die Hocke gehen und die Welt aus dieser Perspektive erleben.
Der Kindergarten gilt als erste Stufe im öffentlichen Bildungssystem und der Eintritt bedeutet einen besonderen Ablösungsschritt. Verschiedenste Fragen gehen Eltern durch den Kopf, die folgenden Informationen sollen Antworten geben.
Damit Fernsehschauen und Computerspiele Freizeitbeschäftigungen unter vielen bleiben, ist ein entsprechender Umgang mit diesen Medien wichtig.
Was nicht angebunden ist, wird von kleinen Weltentdeckern und Weltentdeckerinnen herumgeschleppt. Faszinierend sind Erfahrungen wie: ich mache etwas, und das hat eine Wirkung.